Kunst & Werk

Carin Grudda

1953 in Gudensberg bei Kassel geboren

Studium der Kunstgeschichte und Philosophie in Gießen, Abschlussarbeit über den Dadaismus und seine philosophischen Bezüge.

Bis Anfang der neunziger Jahre lebt und arbeitet Grudda freischaffend in Frankfurt am Main. Ihre Themen sind das Spiel und seine Strukturen, das „So Gefallene”, der Zufall. Sie arbeitet über die Spur und das Spüren.

1991Stipendium in Miami (South Florida Art Center + „Zero-Art”)

1992Stipendium für Druckgraphik des Landes Sachsen in Leipzig (Werkstätten Rössler)

Grudda beginnt, sich in die Technik der Kaltnadelradierung einzuarbeiten, die sie auf eigene Weise weiterentwickelt und bis heute beibehält. Ausgehend von den Spuren ihres Arbeitsortes thematisiert sie vor allem das „Unterwegs-Sein” als Befindlichkeit des Selbst in der Zeit. Schließlich wachsen die Radierungen zu großformatigen Bildkörpern bis hin zur Installation.

1993Grudda zieht nach Ingelheim am Rhein, „Blaubilder”

Ende der 90er-Jahre verändern sich die Bildträger: Holzflächen aller Art, Objets trouvés, Assemblagen

1998macht Grudda die Bekanntschaft mit der Kunstgießerei Caporrella in Rom, Bronzeplastiken

2001Grudda siedelt nach Ligurien über, wo sie heute lebt.

Zunächst in der Toscana, dann in Rom lernt Grudda alle Techniken des Bronzegusses kennen. Sie trifft auf namhafte Künstler wie Daniel Spoerri, Luciano Castelli, Nunzio, Arman oder Tommaso Cascella und bahnt sich allmählich ihren Weg zu internationaler Anerkennung.

>> www.carin-grudda.net